das Poster
Dein Leben in Wochen, als Poster
Nimm dein Geburtsdatum und schneide ein Leben in Wochen: eine Zeile pro Jahr, 52 Zellen quer, die gelebten bernsteinfarben, die aktuelle mit einem Ring. Diese Seite zeichnet es so, wie die App es zeichnet, und das Bild gehört dir. Lade es herunter, drucke es, häng es irgendwohin, wo du es wirklich siehst.
Der Rechner
Diesen Tag hat der Monat nicht.
Das Datum liegt noch in der Zukunft.
Die Datei ist ein PNG mit 2160 × 3840, scharf als Hintergrundbild, und druckt sauber bis A3. Auf dem Handy legt „Teilen“ es direkt in deine Fotos oder in eine Nachricht. Ohne Datum bleibt es absichtlich leer: ein leeres Raster zum Abstreichen von Hand.
Die Zeilen enden bei 83, wo laut Statistik ein durchschnittliches Leben endet. Die App zeichnet dein Raster stattdessen nach der Zahl deines eigenen Landes.
Gezeichnet direkt hier in deinem Browser. Dein Geburtsdatum geht nirgendwohin: kein Konto, kein Upload, nichts wird gespeichert.
Wie viele Wochen lebst du schon?
Gib oben dein Geburtsdatum ein, und das Raster antwortet. Die bernsteinfarbenen Zellen sind die Wochen, die du gelebt hast, der Ring markiert die Woche, in der du gerade bist, und die Zeile unter dem Poster zählt deine Tage. Das Raster rechnet in Zeilen von 52 und lässt den einen oder anderen Tag, den ein Jahr übrig hat, weg. Deshalb gehen Wochen und Tage nicht genau ineinander auf. Beide Zahlen stimmen.
Ein Lebenskalender, auch Memento-mori-Kalender genannt
Dasselbe Raster trägt mehrere Namen. Ein Lebenskalender zählt ein durchschnittliches Leben in Wochen: 52 Zellen quer, eine Zeile pro Jahr, die gelebten ausgefüllt. Memento-mori-Kalender ist der ältere Name dafür, aus dem Lateinischen für: Bedenke, dass du stirbst. Das Raster sagt es ohne ein Wort, und genau deshalb hängen es Leute dorthin, wo sie es jeden Tag sehen. Diese Seite zeichnet dir diesen Kalender, kostenlos, aus nichts als deinem Geburtsdatum.
Die Idee ist älter als wir. Wir haben aufgeschrieben, woher das Raster kommt und warum es trifft. Und wir haben finit gebaut, weil das Bild eine Aufzeichnung verdient: In der App führt sich das Raster selbst, und deine Bildschirmzeit steht ihm gegenüber, ehrlich gemessen und über Jahre aufbewahrt. Es blockiert nie und beschämt nie. Das Poster ist das Bild. Die App ist die Aufzeichnung.